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Sie fuehrte Prominente wie den japanischen Kronprinzen Hirohito
oder den katalanischen Ministerpraesidenten Jahdi Buscholl durch
Salzburg. Sie kennt die Stadt wie ihre Westentasche. Frau Brigitte
Sebald ist die Obfrau des Vereins der geprueften Salzburger Fremdenfuehrer.
Die gebuertige Wienerin verschlug es im Alter von 12 Jahren nach
Salzburg. In der Mozartstadt fuehlte sich die Familie Sebald,
die schon immer berg- und naturbegeistert war, bald sehr wohl.
Fuer Sprachen interessierte sich die Fremdenfuehrerin schon als
Kind. So besuchte sie in Wien die Volksschule im Lycee francais,
wo Franzoesisch fast zu ihrer zweiten Muttersprache wurde. Nach
ihrer Matura am Musischen Gymnasium in Salzburg verliess sie Oesterreich
fuer ein Jahr um in Madrid zu studieren. Sie belegte dort einen
speziellen Lehrgang, der sich mit Spanien und dessen Kultur beschaeftigte.
Nach ihrem Auslandsaufenthalt kam Brigitte Sebald zum ersten Mal
mit dem Beruf Fremdenfuehrer in Beruehrung: Sie bekam einen
Ferialjob bei der Salzburger Firma Albus, wo sie als Reiseleiterin
arbeitete und vorwiegend in englischer Sprache fuehrte. Hier entdeckte
sie die Leidenschaft zu diesem Beruf. Nach verschiedenen Taetigkeiten
bei anderen Unternehmen besuchte sie schliesslich einen Fremdenfuehrerkurs
am WIFI und machte sich vor ueber 15 Jahren selbstaendig.
Als die Fremdenverkehrsbetriebe der Stadt Salzburg die Vermittlung
von Fremdenfuehrern abgeben wollten, gruendeten Brigitte Sebald
und einige Kollegen den Verein der geprueften Salzburger Fremdenfuehrer.
Seit fast zwei Jahren ist sie Obfrau dieses Vereins.
Waehrend ihrer Taetigkeit als Reiseleiterin erlebte Brigitte Sebald
schon einiges: Von der ganzen Welt stellen Amerikaner die naivsten
Fragen - das ist sicher. Da passiert es natuerlich, dass man am
Taufbecken im Dom gefragt wird, ob da der Moses schon getauft
worden ist.
bk
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