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Wer kennt ihn nicht, den Österreichischen
Hof in Salzburg? Das 5-Sterne-Hotel ist Inbegriff des Luxus und
der Tradition Österreichs zur Zeit der Donaumonarchie.
Elfi Kammerhofer ist Direktorin des Hauses in der Schwarzstrasse.
Die gebuertige Grazerin kam auf umwegen nach Salzburg. Nach einer
Koch- und Kellnerlehre und der Hotelfachschule in Bad Gleichenberg
sammelte sie Auslandserfahrung in London und Paris Als Oesterreicherin
wollte sie aber immer zurueck und besonders nach Salzburg, das
fuer sie die schoenste Stadt ist
Mittlerweile ist Frau Kammerhofer seit 25 Jahren im Österreichischen
Hof tätig. Sie gehört, wie sie selbst sagt, schon zum Inventar.
Begonnen hat sie wie der sprichwörtliche Tellerwäscher in der
Küche. Danach hat sie alle Tätigkeiten ausgeübt, die im Haus anfallen.
Heute ist sie der Meinung, dass die Leitung eines derartigen Unternehmens
nur möglich ist, wenn man einmal selbst alle Positionen kennengelernt
hat.
Die Direktorin schätzt an Salzburg besonders das kulturelle Angebot,
die Nähe zu Deutschland, die Möglichkeit zum Schifahren und die
kurze Verbindung zu den Seen im Sommer. Doch erklärt sie auch:
Mozart alleine reicht nicht.
In der Nebensaison wird ihrer Meinung nach kulturell viel zu wenig
geboten. Ein grösseres Angebot an Musicals könnte sie sich durchaus vorstellen.
Das Traditionshaus, wie Frau Kammerhofer ihre
Domäne gerne bezeichnet, verfügt über moderne technische Einrichtungen.Selbstverständlich
verfügt das Hotel über eine Web-Seite von der aus Reservierungen
möglich sind, die Zimmer haben einen Internet-Anschluss, nur gegen
Chip-Karten und einen automatischen Check-in wehrt man sich
heftigst. Will ein Gast aber nicht an der Rezeption einchecken,wird
auch das erledigt.
Der Gast ist eben König.
hb
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